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Artikel: Hautpflege im Herbst: So passen Sie Ihre Routine richtig an


Hautpflege im Herbst: So passen Sie Ihre Routine richtig an

Hautpflege im Herbst: So passen Sie Ihre Routine richtig an

Im Herbst verändert sich nicht plötzlich Ihr Hauttyp – aber häufig der aktuelle Zustand Ihrer Haut. Kühlere Temperaturen, Wind und trockene Heizungsluft können dazu führen, dass sie stärker spannt, empfindlicher reagiert oder mehr Schutz benötigt.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie Ihre komplette Pflegeroutine austauschen müssen. Meistens reichen wenige gezielte Anpassungen.

Ich zeige Ihnen, worauf es bei der Hautpflege im Herbst wirklich ankommt und wie Sie Ihre Routine sinnvoll auf die kältere Jahreszeit vorbereiten.

Warum sich die Haut im Herbst anders anfühlen kann

Während im Sommer häufig leichte Texturen angenehm sind, benötigt die Haut im Herbst manchmal etwas mehr Pflege. Besonders der Wechsel zwischen kühler Außenluft und beheizten Innenräumen kann das Hautgefühl beeinflussen.

Typische Veränderungen sind:

  • stärkere Spannungsgefühle

  • raue oder trockene Hautstellen

  • feine Trockenheitsfältchen

  • ein fahler oder müder wirkender Teint

  • eine plötzlich empfindlichere Haut

  • weniger angenehmes Hautgefühl nach der Reinigung

Wichtig ist, nicht sofort mehrere neue Produkte einzusetzen. Beobachten Sie zunächst, an welcher Stelle Ihre bisherige Routine nicht mehr ausreicht.

1. Die Reinigung weiterhin mild halten

Eine gründliche Reinigung bleibt auch im Herbst wichtig – morgens und abends.

Wenn die Haut nach der Reinigung plötzlich stärker spannt als noch im Sommer, muss nicht automatisch die gesamte Pflege ausgetauscht werden. Möglicherweise ist das verwendete Reinigungsprodukt momentan zu intensiv oder das Wasser zu heiß.

Morgens genügt meistens eine sanfte Reinigung. Abends sollten Make-up, Sonnenschutz und Rückstände des Tages gründlich, aber mild entfernt werden.

Die Haut sollte sich anschließend sauber und angenehm anfühlen – nicht trocken oder vollständig entfettet.

Passende Produkte finden Sie bei unserer MACON Basic Reinigung.

2. Feuchtigkeit und Schutz getrennt betrachten

Spannungsgefühle bedeuten nicht automatisch, dass Sie sofort die reichhaltigste Creme benötigen. Zunächst sollte unterschieden werden, ob der Haut hauptsächlich Feuchtigkeit oder zusätzlich Fett beziehungsweise schützende Lipide fehlen.

Feuchtigkeitsarme Haut kann spannen und feine Trockenheitsfältchen zeigen, obwohl sie teilweise glänzt. Trockene Haut fühlt sich dagegen häufig rau an und benötigt oftmals eine reichhaltigere Abschlusspflege.

Ein Feuchtigkeitsserum kann unter der gewohnten Creme ergänzt werden. Reicht das nicht aus, kann anschließend eine etwas cremigere Pflege sinnvoll sein.

Den genauen Unterschied erkläre ich Ihnen im Beitrag „Trockene oder feuchtigkeitsarme Haut?“.

3. Nicht vorsorglich immer reichhaltiger pflegen

Eine häufige Reaktion auf die ersten kühlen Tage ist der sofortige Wechsel zu einer besonders schweren Creme. Das passt aber nicht zu jeder Haut.

Mischhaut oder zu Unreinheiten neigende Haut kann im Herbst ebenfalls feuchtigkeitsarm sein, ohne eine sehr reichhaltige Pflege zu benötigen. Eine zu schwere Textur kann sich dann unangenehm anfühlen.

Passen Sie Ihre Pflege deshalb schrittweise an:

  • Spannt die Haut nur leicht, ergänzen Sie zunächst Feuchtigkeit.

  • Fühlt sie sich zusätzlich rau oder trocken an, wähle eine schützendere Creme.

  • Reagiert sie empfindlich, reduziere vorübergehend Peelings und intensive Wirkstoffe.

  • Verändern Sie möglichst nur ein Produkt gleichzeitig.

So können Sie wesentlich besser beurteilen, welche Anpassung Ihrer Haut tatsächlich hilft.

4. Serum vor Creme verwenden

Ein Serum wird nach der Reinigung und vor der Gesichtscreme aufgetragen. Es ergänzt die Routine gezielt, ersetzt aber nicht automatisch die abschließende Pflege.

Im Herbst kann ein Feuchtigkeitsserum sinnvoll sein, wenn Ihre bisherige Creme grundsätzlich noch passt, die Haut aber mehr Feuchtigkeit benötigt.

Die Creme bildet anschließend den Abschluss der Pflege. Wie reichhaltig sie sein sollte, hängt vom Hauttyp und vom aktuellen Hautzustand ab.

Wenn Sie bei der Reihenfolge unsicher sind, finden Sie alle Schritte im Beitrag „Hautpflege-Reihenfolge: Serum, Creme, Öl oder SPF – was kommt zuerst?“.

5. Peelings und intensive Wirkstoffe überprüfen

Was die Haut im Sommer gut vertragen hat, kann sich bei trockener Heizungsluft plötzlich zu intensiv anfühlen.

Wenn Ihre Haut stärker spannt, brennt oder gerötet wirkt, würde ich Peelings und intensive Wirkstoffe zunächst reduzieren. Mehrere Produkte gleichzeitig auszutauschen, macht die Ursache dagegen nur schwerer erkennbar.

Manchmal benötigt die Haut keine neue komplette Pflegeserie, sondern einfach eine ruhigere Routine.

Achten Sie besonders darauf, ob Sie:

  • häufiger als nötig peelen,

  • mehrere intensive Wirkstoffe kombinieren,

  • neue Produkte gleichzeitig eingeführt haben

  • oder die Haut nach der Reinigung stark spannt.

6. Sonnenschutz bleibt auch im Herbst wichtig

Sonnenschutz gehört nicht nur zum Sommerurlaub. Auch im Herbst ist die Haut UV-Strahlung ausgesetzt.

Er wird morgens nach Serum und Gesichtscreme als letzter Schritt aufgetragen. Besonders bei der Verwendung von Peelings oder bestimmten Wirkstoffprodukten sollte der UV-Schutz nicht vergessen werden.

Unsere aktuellen Produkte finden Sie in der Kategorie Sonnenschutz.

Welche Hydro-Alga-Pflege passt in den Herbst?

Die MACON Hydro Alga Serie bietet verschiedene Texturen, mit denen sich eine bestehende Routine gezielt ergänzen lässt. Sie benötigen deshalb nicht automatisch jedes Produkt der Linie.

Wenn Sie eine leichtere Pflege bevorzugen, kann die MACON Hydro Alga Emulsion infrage kommen.

Wenn sich Ihre Haut trockener anfühlt und Sie eine cremigere Textur bevorzugen, können Sie sich die MACON Hydro Alga 24 Stunden Cream ansehen.

Das MACON Hydro Alga Vitamin C Serum kann eine bestehende Routine ergänzen, sofern Ihre Haut das Produkt gut verträgt.

Für eine gelegentliche Extrapflege steht außerdem die MACON Hydro Alga Gel Maske zur Verfügung.

Entscheidend ist nicht, möglichst viele Produkte zu kombinieren, sondern die Texturen passend zu Ihrer Haut auszuwählen.

Mein Fazit

Gute Hautpflege im Herbst bedeutet nicht, die komplette Routine auszutauschen. Häufig reicht es, die Reinigung mild zu halten, mehr Feuchtigkeit zu ergänzen und die Abschlusspflege bei Bedarf etwas schützender zu wählen.

Beobachten Sie Ihre Haut und verändern Sie immer nur einen Schritt. So finden Sie leichter heraus, was sie in der kühleren Jahreszeit wirklich benötigt.

Sie sind sich unsicher, welche Herbstpflege zu Ihrer Haut passt? Dann nutzen Sie unseren Skin Check oder unsere persönliche Hautberatung.

Herzlich
Sandra von Körperkult

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